Hebammen-Betreuung

Seit Jahren gibt es in Deutschland einen Hebammen-Mangel. Eigentlich hat jede Frau hat einen Anspruch auf Hebammenhilfe während der Schwangerschaft, unter der Geburt, im Wochenbett und bis zum Ende der Stillzeit.

Doch im richtigen Leben ist es oft sehr schwierig, eine Hebamme zu finden. Die Gründe dafür sind vielfältig: Hebammenleistungen, wie zum Beispiel der Hausbesuch im Wochenbett, werden schlecht bezahlt. Außerdem steigen die Versicherungskosten für Hebammen, die freiberuflich in der Geburtshilfe tätig sind (Beleg- oder Hausgeburtshebammen). Die Arbeitsbedingungen in den Kreißsälen der Krankenhäuser sind oft geprägt von Personalmangel und Überlastung, sodass eine Hebamme nicht selten gleichzeitig mehrere Schwangere betreuen muss.

Der Hebammenverband Hamburg hat eine Hebammenliste veröffentlich: www.hebammen.info/hebammenliste-…
Für die kurzfristige Suche gibt es eine Liste über freie Kapazitäten: www.hebammen.info/freie-kapazita…

Und falls es mit der Hebammen-Suche nicht klappt, wäre es gut, den Mangel zu dokumentieren: www.unsere-hebammen.de/mitmachen…

Außerdem gibt es „Kinderheldin“: www.kinderheldin.de
Und „Call a midwife“: www.call-a-midwife.de
Beides sind Plattformen, die eine Telefon- und Online-Beratung durch Hebammen bieten. Diese Beratung ist kostenpflichtig und wird nicht von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt.

Bildnachweis: © Thomas Reimer – Fotolia.com