Verhütungsmethoden: Die Minipille

Als Pille gibt es auch noch die sogenannte Minipille. Diese besteht nur aus einem Gestagen. Die moderne Minipille verhindert zuverlässig den Eisprung und verhütet dadurch. Früher gab es die Minipille mit einem anderen Gestagen – diese Art von Minipillen haben den Schleim im Gebärmutterhals verfestigt, um so das Eindringen der Samenfäden in die Gebärmutter zu verhindern. Die verhütende Wirkung ist dann weniger zuverlässig, außerdem müssen diese Minipillen stundengenau eingenommen werden. Die modernen Minipillen haben, genau wie die Mikropillen, ein Sicherheitsfenster von 12 Stunden für eine verspätete Einnahme. Die Minipille wird jeden Tag eingenommen, es wird keine Einnahmepause gemacht.

Die Vorteile: Die moderne Minipille verhütet sehr zuverlässig, die ältere Minipille nur relativ zuverlässig. Auch in der Stillzeit kann die Minipille eingenommen werden.

Die Nachteile: Gerade zu Beginn der Einnahme sind Zwischenblutungen sehr häufig. Auch können Kopfschmerzen, Übelkeit und Brustspannungen auftreten. Die Minipille erfordert eine regelmäßige, zuverlässige Einnahme, bei der älteren Minipille müssen die Tabletten stundengenau eingenommen werden.

Übersicht über weitere Verhütungsmethoden.

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Dr. Christine Adler ist niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Naturheilverfahren, in Hamburg Rahlstedt. Hier schreibt sie über Themen und Fragen, die ihr in der Sprechstunde immer wieder begegnen.