Hebammenbetreuung

In den vergangenen Wochen ist es durch die Medien gegangen: durch stark ansteigende Beiträge für die Berufshaftpflichtversicherung droht freiberuflich tätigen Hebammen das berufliche Aus.

Außerdem wird zum Juli 2015 eine Versicherung aus der Gruppenversicherung für die Hebammen aussteigen, so dass nur noch ein Anbieter für diese Art der Versicherung bleibt.

Das Problem: Ohne Versicherung ist es den Hebammen nicht erlaubt, zu arbeiten, weder in Geburtshäusern noch als Beleghebammen in den Kliniken. Sie dürften weder Geburten betreuen, noch Schwangere versorgen oder die Wochenbettpflege übernehmen. Eine fehlende Versicherung bedeutet – so die Meinung Betroffener – ein Berufsverbot.

Es gibt eine Online-Petition, in der man sich für die flächendeckende, wohnortnahe Versorgung mit Hebammenhilfe aussprechen kann: epetitionen.bundestag.de/petitio… Diese Petition kann noch bis zum 16.04.2014 gezeichnet werden.

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Dr. Christine Adler ist niedergelassene Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Naturheilverfahren, in Hamburg Rahlstedt. Hier schreibt sie über Themen und Fragen, die ihr in der Sprechstunde immer wieder begegnen.